RR Einsiedeln – RCW Lions
12. November 2017

Unnötige Niederlage vor dem Halbfinal-Kracher….

Die RCW Lions fahren im letzten Kampf der Qualifikation gegen Einsiedeln eine sehr unglückliche Niederlage ein. An der Ausgangslage ändert sich aber nicht viel.

Die Ausgangslage aus Sicht der Einsiedler war klar: Mit einem Sieg über die Lions konnte die Halbfinalqualifikation aus eigener Kraft erreicht werden. Dementsprechend stark war dann auch die Aufstellung der Bürgler-Truppe. Die Lions ihrerseits überraschten in der Aufstellung.

Missglückter Start

Im ersten Kampf bis 57kg trat Mansur Mavlaev auf den 20 Jahren älteren Greco-Spezialisten Patrick Dähler. Mavlaev kam nie richtig in den Kampf und musste sich von Stand wie auch am Boden der Routine Dählers geschlagen geben. Bis 130 kg Freistil wurden die Zuschauer dann Zeugen des grossen Comebacks von Thomas Bucheli. Da Stefan Reichmuth krankheitsbedingt geschont wurde, kam er zum ersten Kampf seit sieben Jahren. Er traf auf einen altbekannten Gegner, den Ex-Interntionalen aus der Ukraine, Andry Vishar. Zur Pause stand es 4:4 für Bucheli, in der zweiten Hälfte drehte Vishar auf und konnte mit 12:6 davonziehen. Trotzdem zeigte Bucheli, dass er immer noch auf hohem Niveau mithalten kann. Dank dem Sieg mit technischer Überlegenheit von Timon Zeder gegen Dany Kälin kamen die Willisauer wieder auf 5:6 Punkten heran.

Ein weiteres mit Spannung erwartetes Duell war bis 97kg Greco zwischen Sämi Scherrer und Sven Neyer. Scherrer konnte mittels Durchdreher in Führung gehen. Jedoch ging Scherrer nach der strengen Woche in der Spitzensport-RS etwas die Luft aus und es resultierte eine 5:8 Punkteniederlage.

Im letzten Duell vor der Pause konnte Michael Portmann gegen Michel Schönbächler keine Akzente setzten und musste sich am Boden auspunkten lassen. Somit stand es zur Pause bereits 12:6 für Einsiedeln. Entschieden war aber noch nichts.

Unglückliche zweite Hälfte

Nach der Pause startete Andreas Reichmuth zur Aufholjagd. Er dominierte den Kampf gegen den starken Andreas Burkard und zeigte schöne Techniken, musste jedoch kurz vor Schluss noch eine Wertung abgeben, die zum 2:1 führte. Bis 70 kg Freistil erwischte Jan Neyer Mirco Studer kaltblütig am Boden und konnte klar davonziehen. Als Studer etwas offensiver kämpfte wurde er in der Kopfklammer erwischt, somit 1:4 Mannschaftspunkte aus Sicht der Lions. Nun waren die Willisauer gefordert. Jonas Bossert traf in einem hart geführten Kampf auf den unbequemen Leihringer Matthias Käser und musste nach starken Beginn du hoher Führung Käser einige Punkte überlassen. 3:1 Mannschaftspunkte hiess es am Schluss.

Roger Heiniger zeigte dann wiederum seine sehr starke Form und punktete Tim Zehnder noch in den ersten drei Minuten mit schönen Viererwertungen aus.

Vor dem letzten Kamp stand es schliesslich 16:18 für Einsiedeln. In einem letzten spannenden und interessanten Kampf traf Tobias Portmann auf den von einer Knieverletzung genesenen Kaderringer Yves Neyer. Portmann hätte mit 3:1 Mannschaftspunkten gewinnen müssen, hatte er Willisau das Unentschieden noch retten wollen. Dementsprechend offensiv war seine Taktik. Nach sechs Minuten intensivem Ringen auf hohem Niveau konnte Einsiedeln die Halbfinalqualifikation dank des 2:1-Sieg von Neyer bejubeln.

Halbfinale startet mit Heimkampf

Durch diesen Kampf rutschten die Lions auf den dritten Platz ab, was bedeutet, dass man den ersten Halbfinal gegen die RS Freiamt zu Hause in der BBZ-Halle durchführt. Die Freiämter konnten ein sehr stark verjüngtes Kriessern besiegen. Es ist also eine klare Steigerung gefordert, jedoch darf nach diesem Kampf auch nicht alles negativ betrachtet werden. «Wir haben in den letzten beiden Wochen sehr hart trainiert. Dies hat man beim einen oder andern heute gemerkt. Unser Höhepunkt liegt auf den Halbfinals. Heute wollte Einsiedeln den Sieg einfach mehr als wir», zeigte sich Thomas Bucheli als fairer Verlierer. Die Lions lassen also die Köpfe nicht hängen und sind bereit, wenn es nächsten Samstag zum grossen Show-Down kommt.


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