Lions sind hungrig auf die Finalissima
18. Dezember 2019

Nach dem grossen Comeback von letzter Woche wollen die RCW Lions im allesentscheidenden dritten Kampf den lang ersehnten Titel ins Grafenstädtchen holen. Auch diesen Samstag wird es ein grosses Ringerfest mit zahlreichen Zuschauern geben. Die Rückrundenstilarten spielen den Willisauern zusätzlich in die Karten.

Es ist wirklich wie in guten alten Zeiten, wenn es zum Finalduell dieser beiden Clubs kommt. Die langjährige, spezielle Rivalität, welche die beiden Vereine verbindet zeigt sich auch in diesem Final. Diese Serie hat dieses Jahr nichts anderes als einen dritten Kampf verdient. Es wurde bereits hochstehender und spektakulärer Ringsport gezeigt. Nun soll am Samstag aus Willisauer Sicht die Krönung folgen. Es soll kein Drama geben wie 2008, sondern ein Märchen wie in den Jahren 2005 -2007.

Lions bleiben Favorit

Wie bereits in den ersten beiden Kämpfen sind die Lions Favorit. Im ersten Duell kamen die Lions mit dem grossen Druck scheinbar nicht so recht klar. Doch die Willisauer lieferten letzten Samstag eine grossartige Antwort. «Den Athleten gelang es dieses Mal, die knappen Kämpfe auf unsere Seite zu kippen. Auch die 4:0-Siege von Gergely Gyurits und Samuel Scherrer waren immens wichtig», rekapitulierte Cheftrainer Thomas Bucheli den letzten erfolgreichen Samstag nochmals. Bezüglich Aufstellung geben sich die Lions sehr bedeckt. Halten sich die Verantwortlichen am Codex «Never change a winning team»? Oder kommt es wieder zu einigen Wechseln? Diese Fragen werden wohl erst kurz vor 18:00 vom kommenden Samstag beantwortet. Klar ist: Freiamt muss etwas riskieren. Es wird im dritten Final erneut in den Rückrundenstilarten gerungen, was bekanntlich den Lions zusätzlich in die Karten spielt. Nach den beiden 0:4-Niederlagen wird wohl Roman Zurfluh im dritten Kampf nicht mehr zum Einsatz kommen. Ob sich Oldie Reto Gisler nach der grossen Demontage noch einmal auf die Matte wagt, ist ebenfalls fraglich. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Marcel Leutert, er wurde zusammen mit Patrick Vieux zum Trainer des Jahres gewählt, auf diversen Positionen umstellen wird. So könnte es auch gut sein, dass der 46-jährige Ex-Nationaltrainer Andrey Maltsev zum Einsatz kommen könnte. Es könnte zum Duell mit seinem ehemaligen Schützling Jonas Bossert kommen. Im Schwergewicht könnte es erneut zum Hammerduell zwischen Stefan Reichmuth und Magomed Ayshkhanov kommen. Der Russe hat letzten Samstag gezeigt, dass er wirklich sehr stark ist und brachte Reichmuth an den Rand einer Niederlage. Auch möglich ist, dass der Tschetschene auf 86 kg Antritt und so auf den ungarischen Edeltechniker in Willisaus Reihen, Gergely Gyurits, trifft. Dies sind aber alles nur Mutmassungen. Es muss den Lions ausserdem gelingen, in den unteren drei Gewichtsklassen irgendwie den Schaden in Grenzen zu halten. Der Start wird aufgrund des Kaders wahrscheinlich wieder klar an Freiamt gehen. Lukas Bossert hat letzten Samstag gezeigt, dass er mit Nino Leutert gut mitringen kann, Rasul Israpilov war ebenfalls nahe am Sieg. Trotzdem muss man damit rechnen, dass es diesen Samstag wahrscheinlich nicht mehr so perfekt wie letzte Woche läuft. Dadurch ist auch die «Finalissima» eine hoch spannende Angelegenheit, welches das Publikum in Scharen anziehen wird.

«Mission 14» endlich abschliessen

Die Verantwortlichen und Fans der Lions wünschen sich nach zwei Finalniederlagen in den Jahren 2017 und 2018 dieses Jahr den Titel sehnlichst. Die «Mission 14», wie der Angriff auf den Schweizer Ringerthron von den Lions genannt wird, soll an diesem Samstag abgeschlossen werden. Erneut braucht es der ganze Verein. «Wir sind nicht nur zehn Ringer auf der Matte. Es braucht alle. Dies fängt beim Einrichten der Halle an, geht natürlich über den Kampf und endet wieder bei zusammenräumen», erzählt Samuel Scherrer und lacht. Der 22-jährige ist auch diesen Samstag einer der grössten Stützen und will auch im entscheidenden Kampf möglichst fehlerfrei bleiben. Mit den erneut grossartigen Fans im Rücken, es werden wahrscheinlich diesen Samstag über 2000 sein, ist alles angerichtet. Die Lions sind nach dem zweiten Final noch einen Schritt zusammengerückt, sie sind reif und bereit für den 14. Meistertitel.


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