Letzter Test vor dem Show-Down, RS Freiamt – RCW Lions, 20.00 Uhr, Bachmatten Muri / Zweite Mannschaft kurz vor dem Ziel
15. November 2019

In der letzten Runde der Qualifikation treffen die RCW Lions auswärts auf die RS Freiamt. Für die beiden langjährigen Rivalen geht es in diesem Duell nicht mehr um viel, es ist die letzte Hauptprobe vor den Halbfinals.

Samuel Scherrer hier im Kampf gegen Roman Zurfluh (Foto JB)

Die beiden meistgenannten Favoriten auf den Titel in der Swiss WINFORCE League sind beide schon für die Halbfinals qualifiziert. Während bei den Willisauer der Gegner noch offen ist, steht bei den Freiämtern mit Kriessern der Halbfinalgegner schon fest. Beide Teams wollen nun einen erfolgreichen Abschluss der Qualifikation, um mit möglichst viel Schwung in die Playoffs gehen zu können.

Starkes Leichtgewicht der Freiämter

Die Aargauer haben wie schon in den letzten beiden Saisons eine sehr solide Qualifikation hingelegt. Beeindruckend ist vor allem ihre Ausgeglichenheit in den unteren Gewichtsklassen. Dort sind sie mit den beiden Gebrüder Leutert und Randy Vock so gut besetzt wie kaum ein anderes Team. Mit Saya Brunner und Flurin Meier haben sie ausserdem zwei weitere Nachwuchskräfte in das Team eingebaut. Rechtzeitig für die Playoffs dürften auch Aushängeschild Pascal Strebel, sowie der Russe Magommed Ayshkanov ins Team zurückkehren. Ausserdem können sie immer noch auf die beiden Oldies Reto Gisler und Andrey Matsev zurückgreifen. Trainer ist seit diesem Jahr wieder Marcel Leutert. Er war schon langjähriger Trainer der RS Freiamt, unter anderem beim legendären und dramatischen Final 2008, den Freiamt mit 20:20 aufgrund höheren Einzelsiegen gewann. Es war das letzte Mal, dass sich die beiden Mannschaften in einem Finale gegenüberstanden. Damals kämpften noch Ringer wie Rolf Scherrer, Thomas Bucheli oder Fritz Weltert bei den Lions. Bei Freiamt waren Reto Bucher, Mirko Silian oder Ivan Kron Teil des sehr erfolgreichen Teams. Dieses Jahr könnte es also durchaus sein, dass es nach elf Jahren Unterbruch wieder einmal zum «Klassiker» im Finale kommen könnte. Noch ist es ein Konjunktiv. Der Weg dorthin ist für beide Teams steinig und schwer.

Der letzte Schliff

Auch für die Lions gilt es, nochmals letzte wichtige Wettkampfminuten vor den Playoffs zu sammeln. Wie schon gegen Schattdorf gilt an diesem Samstag dieselbe Devise. Es werden auf beiden Seiten junge Teams auf der Matte stehen und man kann vielleicht noch etwas ausprobieren. Zu viel wird das Team von Thomas Bucheli aber nicht mehr ändern. Man ist definitiv auf dem richtigen Weg. Es gilt vor allem, wie schon letzten Samstag, den Fokus aufrecht zu erhalten. Auch das nötige Risiko dürfte nicht mehr eingegangen werden, um allfällige Verletzungen zu verhindern. Die Lions können, im grossen Gegensatz zum letzten Jahr, aus dem Vollen schöpfen. Dies soll sich auch nach dem Kampf gegen die RS Freiamt so bleiben. Aber auch am Samstag wird es einige knappe Kämpfe geben, welche Spektakel versprechen. Dort gilt es, diese Duelle möglichst nach Hause zu schaukeln und den Zuschauern etwas zu bieten. Die beiden Teams waren auch in den letzten Jahren immer wieder für grosses Spektakel gut, auch wenn die Ausgangslage für beide Teams schon feststeht. Mit einem Sieg hätte Freiamt ausserdem das Heimrecht im Halbfinale.

Zweite Mannschaft kurz vor dem Ziel

Zum letzten Duell kommt es in der 1.Liga. In Domdidier kommt es zum Rückkampf im Final zwischen den zweiten Mannschaften von Wilisau und Kriessern. Dabei kann die zweite Garde der Lions ein Polster von neun Punkten in das allesentscheidende Duell mitnehmen. Coach Sven Hirschi zeigt sich zuversichtlich: «Wir wissen, dass wir noch nicht durch sind, aber mit dem Vorsprung aus dem Hinkampf haben wir sehr gute Vorarbeit geleistet», meinte der 27-jährige nach dem Training am Dienstag. «Mit derselben Einstellung müssen wir auch in den Rückkampf gehen. Wir erwarten nochmals ein äusserst starkes Kriessern und müssen ein letztes Mal voll ans Limit» kommentierte Hirschi abschliessend. Das junge Team hat eine sensationelle Saison hinter sich. Können Daniel Häfliger, Lukas Bossert und co. erneut ihre Leistung bringen, so steht der Goldmedaille nichts mehr im Weg.
Der Kampf von der zweiten Mannschaft beginnt um 17:30.


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