Kantersieg im Derby!
8. September 2019

Die RCW Lions waren als klarer Favorit ins Derby gegangen. Dass der Sieg so klar ausfallen würde, war dann doch etwas überraschend. Die Willisauer schicken Nachbar Hergiswil gleich mit 31:5 von der Matte.

660 Zuschauer waren Zeugen eines denkwürdigen Derbys aus Willisauer Sicht. Es lief von Anfang an alles nach Wunsch. Einmal ins Rollen gekommen war der Lions-Express kaum mehr zu stoppen. In den Aufstellungen waren bis auf wenige Ausnahmen keine grossen Überraschungen auszumachen. Dimitar Sandov kam bei den Lions zum Saisondebut.

Florian Meier mit erstem Sieg

Bis 57 kg trafen Florian Meier und Simon Peter aufeinander. Der 19-jährige Willisauer konnte mit einer konzentrierten und abgeklärten Leistung seinen ersten Sieg in der höchsten Liga feiern. Auch Delian Alishahi hatte Simon Marti sehr gut im Griff. Jedoch zog sich Alishahi eine schwere Platzwunde aufgrund der übertriebenen Härte des Wahl-Hergiswilers zu. Er konnte trotzdem weiterringen und gewann ungefährdet mit 15:0.
Mit einer Top-Leistung gab Dimitar Sandov sein Debut bei den Lions in dieser Saison. Der sympathische Walliser liess dem routinierten Thomas Wisler keine Chance. Ob Hüftangriff vom Stand oder Durchdreher am Boden: Sandov zeigte, dass er ein gestandener Internationaler ist. Im Schnellzugtempo ging der Kampf von Stefan Reichmuth über die Bühne. Bei seinem letzten Ernstkampf vor der wichtigen WM konnte er seinen Kontrahenten bereits nach gut 30 Sekunden auf die Schultern legen. Vor der Pause gab auch Lukas Bossert noch sein Saisondebut. Er liess Patrick Rölli ebenfalls kaum Freiräume und stand gar kurz vor dem Schultersieg. Rölli konnte sich noch aus dieser Lage befreien, Bossert drehte aber nochmals auf und punktete den Hergiswiler mit 18:2 aus. Dies war auch sogleich der Pausenstand, mit einem klaren 18:2 aus Willisauer Sicht konnte man in den zweiten Durchgang gehen.

Spektakel bei Heiniger und Grüter

Nach der Pause traf Dominik Bossert nicht wie erwartet auf Thomas Suppiger (Er wurde erneut Vater, herzliche Gratulation!), sondern auf Raphael Kaufmann. Im taktisch geprägten Kampf konnte Kaufmann einen Angriff des Willisauers abfangen und mittels Passivitäten mit 4:2 gewinnen. Somit brachte Kaufmann den ersten Sieg für die Napfringer ein. Einen Leckerbissen für die Zuschauer gab es bis 70 kg Greco. Roger Heiniger und Martin Grüter liefern sich oft packende Duelle, so auch an diesem Abend. Heiniger drehte einen Rückstand mit einem wunderschönen Hüfter. Danach ging es drunter und drüber. Heiniger führte kurz vor Schluss mit 8:4, Grüter konnte mit der letzten Aktion noch auf 8:6 verkürzen, der Sieg blieb aber in Willisau. Definitiv der beste Kampf des Abends!
Bis 79 kg Freistil hatte Andreas Reichmuth seinen Kontrahenten Philippe Kunz gut im Griff. Mit einer souveränen abgeklärten Leistung kämpfte sich der 29-jährige Grosswanger zum ersten Saisonsieg mit 3:0-Mannschaftspunkten. Der Sieg für die Lions war schon längst Tatsache, es kam aber zu einem weiteren mit Spannung erwarteten Duell. Bis 74 kg trafen die ehemaligen Klubkollegen Tobias Portmann und Manuel Jakob aufeinander. Portmann machte einen sehr stabilen Eindruck. Er dominierte den routinierten Freiburger von Stand und griff in den entscheidenden Momenten an, was im Punkt um Punkt einbrachte. Am Schluss stand es 8:0 für Portmann, also weitere drei Mannschaftspunkte für die RCW Lions.
Zum Schluss sollte es eigentlich noch zum Debut von Yanik Bucher kommen, leider verletzte sich sein Kontrahent Patrick Kunz beim Einlauf an der Schulter, sodass dieser Forfait geben musste. An dieser Stelle gute Besserung.
Damit war auch das Endresultat klar; Die Lions gewinnen mit 31:5 so hoch wie schon lange nicht mehr in einem Derby.

WM-Pause, danach Angstgegner

Nach diesen wichtigen beiden Punkten sind die Lions zusammen mit der RS Freiamt an der Tabellenspitze. Der nächste Kampf der Lions findet dann am 21. September wieder in der BBZ Halle statt. Die schwierige Aufgabe gegen Einsiedeln steht dann auf dem Programm. Die Klosterdörfler liegen den Lions erfahrungsgemäss nicht besonders.
Nächsten Samstag wird in der WINFORCE League aufgrund der Aktiv-WM in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan pausiert. Stefan Reichmuth wird die Lions-Farben dort bis 86 kg Freistil vertreten. Kommt er unter die ersten fünf, könnte er sich bereits für die olympischen Sommerspiele in Tokyo qualifizieren. Ein schwieriges, aber keineswegs unmögliches Unterfangen, besonders wenn man Stifi’s Resultate aus diesem Jahr anschaut.

RCW Lions  –             RR Hergiswil       31:5 (18:2)
660 Zuschauer, SR Alois Fässler

Meier Florian            –            Peter Simon       3:1 (11:2)
Sandov Dimitar         –            Wisler Thomas  3:0 (11:0)
Bossert Lukas            –            Rölli Patrick        4:1 (18:2)
Heiniger Roger         –            Grüter Martin    2:1 (8:6)
Portmann Tobias     –             Jakob Manuel    3:0 (8:0)
Bucher Yanik             –            Kunz Patrick       4:0 (FF)
Reichmuth Andy       –            Kunz Philippe     3:0 (6:0)
Bossert Dominic       –             Kaufmann R.      1:2 (2:4)
Reichmuth Stefan    –             Aregger Fabian  4:0 (SS)
Alishahi Delian          –            Marti Simon       4:0 (15:0)

Auch die zweite Mannschaft startet erfolgreich

Am vergangenen Samstag hat auch die 1.Liga mit den Wettkämpfen begonnen. Dabei konnte sich das Team um Cheftrainer Sven Hirschi sehr gut in Szene setzen. Alle drei Kämpfe konnten die Lions gewinnen. Gegen Domdidier gab es einen 24:6-Kantersieg, gegen Team Valais 2 gewann man mit 24:8 ebenfalls hoch. Auch das kleine Derby gegen die RRH 2 konnte mit 20:12 gewonnen werden. Dabei waren mit Mansur Mavlaev, Mirco Studer und Bernet Florian auch NLA-erprobte Ringer dabei, welche ihren Job souverän erledigten. Im Leichtgewicht zeigten Nick Scherrer, Florian Bissig und Pascal Mühlemann ebenfalls gute Leistungen. Greco-Spezialist Daniel Häfliger gewann all seine drei Kämpfe mit 4:0 Mannschaftspunkten. Erfreulich ist auch der Auftritt von Ali Mavlaev. Der ältere Bruder von Mansur siegte bei seinem Comeback mit 3:0. Grossartiger Start unserer zweiten Garde also!


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