Finalissima Swiss WINFORCE League
17. Dezember 2017

Die RCW Lions sind nach der 14:18-Niederlage Vize-Schweizermeister!!
RS Kriessern – RCW Lions 18:14 (9:6)

Es hat am Ende nicht sein sollen. Nach einem hochdramatischen Kampf unterliegen die Willisauer Ringer Titelverteidiger Kriessern mit 14:18. Trotzdem haben die Lions eine hervorragende Saison gezeigt und durften sich verdient die Silbermedaille umhängen lassen.

Wiederum war es ohrenbetäubend in der vollen Halle in Widnau. Die einzelnen Fanlager lieferten sich vor dem Kampf bereits ein Duell mit Sprechchören. Die Fans der Lions reisten mit vier Cars an, haben einen grossen Banner aufgehängt und sorgten für hervorragende Stimmung. Die Mannschaftsaufstellung versprach ebenfalls Hochspannung. Es war somit alles angerichtet für die Finalissima.

Die strahlenden Silber-Lions. Ein grosses Dankeschön an alle Ringer, Betreuer, Fans und Sponsoren!!

Entscheidende erste Hälfte

Vor Wochenfrist hatten die Willisauer Lions mit einer überragender 1.Hälfte den Grundstein zum Sieg gelegt. Diesmal hielt Kriessern jedoch stark dagegn und holte im ersten Abschnitt die matchentscheidenden Punkte.

Bis 57 kg Greco hiess es zum dritten Mal Timon Zeder gegen Wild Urs. Jener Kampf war der ausgeglichenste und knappste. Erneut musste sich Zeder am Boden drehen lassen, holte aber dank besserer Kondition den Punkt im Stand nach Willisau. Marco Riesen hatte anschliessend Phillip Hutter im Griff, musste aber 30 Sekunden vor Schluss dem Gegner einen Punkt zugestehen. So gewann Riesen mit 2:1.

Bis 61g Freistil war es ähnlich wie vor einer Woche. Lukas Bossert führte gegen den starken Dominik Laritz in der Pause. Eine Minute vor Schluss konterte Laritz einen Angriff von Bossert und konnte ihn sogar auf die Schultern legen. Auf Seiten der Kriessern war man natürlich völlig aus dem Häuschen. Wer aber dachte, die Willisauer liessen sich davon einschüchtern, wurde eines Besseren belehrt. Mit einer wiederum sensationeller Leistung liess Samuel Scherrer Damian Dietsche nicht den Hauch einer Chance und gewann überlegen mit 3:0 Mannschaftspunkte. Der Willisauer Fahrplan stimmte also wieder.

Eine kleine Vorentscheidung fiel danach bis 65kg Greco. Vor einer Woche noch Matchwinner musste sich Roger Heiniger gegen den hervorragend eingestellten Ungaren Gabor Molnar mit 0:2 geschlagen geben. Riesen Freude bei Kriessern, etwas gedämpfte Stimmung bei den Lions. Aber noch war der Glaube da.

Letzter Kampf brachte Entscheidung

Nach seiner Verletzung im ersten Finalkampf gab Stefan Reichmuth bereits wieder sein Comeback bis 86kg. Er tat dies mit einem abgeklärten 3:0-Sieg und somit schlossen die Lions wieder auf 9:9 auf.

Bis 70kg zeigte Kämpferherz Alex Knecht eine starke Leistung. Er knüpfte dem Ex-Internationalen Steven Graf einen Punkt ab, welcher wie ein Sieg gefeiert wurde.

Es folgte danach bereits ein nächstes entscheidendes Duell. Jonas Bossert musst gegen Kriesserns Überflieger Ramon Betschart antreten, welcher erstmals bis 80kg antrat. Nach anfänglicher Führung von Bossert konnte Betschart am Boden ebenfalls Punkten und brachte schliesslich den Kriessern ein 3:1-Sieg ein. Somit stand es zwei Kämpfe vor Schluss 15:11 für Kriessern. Der nächste „Löwe“, der auf die Matte ging war Andreas Vetsch. Verlieren Verboten war die Devise und Vetsch rang dementsprechend. Nach einer Super-Leistung und einem harten Kampf konnte er den Ukrainer Sirenko bezwingen. Es stand einen Kampf vor Schluss 16:13 für Kriessern.

Das letzte allesentscheidende Duell des Abend hiess also Tobias Portmann gegen Marc Dietsche. Portmann musste mit 4:0 Mannschaftspunkte gewinnen, wollten die Lions den Titel noch holen. „Tobi“ gab alles und zeigte einen beherzten Kampf. Der mehr als passiv ringende Dietsche nutzte seine Cleverness und so blieb der Kampf bis zum Schluss offen. Am Ende brachte Dietsche einen 14:13-Vorsprung über die Zeit, die Kriessner lagen sich in den Armen, die RCW Lions waren geschlagen.

Tolle Saison, rosige Zukunft

Die Enttäuschung war im ersten Moment gross, merkte man doch, dass Kriesern auch heute schlagbar gewesen wären. Nach der Pokal- und Medaillenübergabe sah man dann aber nur noch strahlende Gesichter bei den Willisauern. Die sensationellen Fans feierten ihre „Helden“ und man realisierte, dass man nicht nur einen guten Final, sondern auch eine hervorragende Saison gezeigt hat. Die Lions haben nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen. Kriessern schenkte also dem scheidenden Trainer Hugo Dietsche ein schönes Abschlussgeschenk. Der Meistertitel ist absolut verdient und die RS Kriessern eine ebenfalls tolle und sympathische Mannschaft.

Nun war aber erstmals Feiern angesagt. Nach den Strapazen der letzten Wochen wurde auf beiden Seiten ausgiebig zusammen mit den Fans bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Alles in allem ist es eine mehr als tolle Saison gewesen. Die Lions hatten im Finale einen Altersdurchschnitt von 23 Jahren, ist dies doch ein grosses Versprechen für die Zukunft.

Am ende der Saison ist es auch Zeit, Danke zu sagen. Die RCW Lions bedanken sich bei ihren sensationellen Fans, allen Helfern, Vereinsmitglieder und Sponsoren. Man hat diesen Herbst eindrücklich gezeigt, dass man eine Einheit ist. Diese Silbermedaille ist der Verdienst von ALLEN! Wir wünschen allen schöne Festtage und hoffen auf ein erfolgreiches 2018. För mech, för üs, för Willisau! 

RS Kriessern – RCW Lions 18:14 (9:6)

Widnau, 1600 Zuschauer

Wild Urs                      –           Zeder Timon               2:1 (5:1)
Laritz Dominik            –           Bossert Lukas             4:0 (8:1 SS)
Molnar Gabor            –           Heiniger Roger           2:0 (3:0)
Graf Steven                –           Knecht Alex                3:1 (11:2)
Dietsche Marc            –           Portmann Tobias       2:1 (14:13)
Sirenko Sergiy             –           Vetsch Andreas          1:2 (3:4)
Dietsche Damian        –           Bossert Jonas             3:1 (9:3)
Betschart Tobias        –           Reichmuth Stefan      0:3 (0:8)
Betschart Ramon       –           Scherrer Samuel        0:3 (0:12)
Hutter Phillip             –           Riesen Marco             1:2 (1:3) 


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