2. Final Swiss WINFORCE League
11. Dezember 2017

Die RCW Lions sind zurück im Titelrennen!!!
RS Kriessern – RCW Lions 16:19 (9:10), best of three: 1:1

Die RCW Lions schaffen in Widnau nach grossartiger Teamleistung den Ausgleich in der Best-of-three-Serie. Es kommt somit nächsten Samstag erneut in der Ostschweiz zum grossen Showdown. Das Momentum liegt auf Seiten der Willisauer.

Eine grosse Anzahl mitgereister Willisauer Fans jubelten am Ende ihren „Helden“ zu, nachdem der 16:19-Auswärtssieg im Kasten war. Die Freude war riesig, die Lions sind zurück im Meisterrennen. Es war ein turbulenter Abend. Mit der bisher besten Saisonleistung und den lautstarken Supporter war diese Wende überhaupt erst möglich. Es gelang neun von zehn Ringern, einen Mannschaftspunkt zu holen. Wichtige Zu-Null-Siege wurden nach Hause gebracht. Doch alles von vorne.

Roger Heiniger zieht hier seinen verkehrten Ausheber an, mit dem er Gabor Molnar Sekunden später auf den Rücken legen kann.

Wichtige Einzelpunkte, Heinigers Exploit

Anders als noch vor einer Woche konnte dieses Mal das Willisauer-Kollektiv überzeugen. Im ersten Kampf trafen erneut Timon Zeder und Urs Wild aufeinander. Nach ausgeglichenen ersten Minuten erwischte der Routinier Wild Zeders Arm und konnte mehrmals am Boden punkten. Zeder gab sich nicht geschlagen, holte den Mannschaftspunkt und hatte bis zum Ende des Kampfs sogar das Geschehen besser im Griff. Am Ende gab es eine 1:3-Niederlage.

Aufgrund der Verletzung von Stefan Reichmuth kam der wohl beste Ersatzmann der Schweiz zum Einsatz: Marco Riesen machte mit einer technisch- und taktischen Meisterleistung Reichmuth fast vergessen. Riesen gewann zu null, was ebenfalls sehr wichtig war.

Auch Lukas Bossert konnte dieses Mal den Punkt ins trockene bringen. Lang lag er gegen den Internationalen Dominik Laritz nach schöner Viererwertung gar in Führung, musste sich aber schlussendlich doch noch mit 1:3 geschlagen geben.

Bis 97 kg Greco kam es ebenfalls zum gleichen Duell wie vor einer Woche. Dieses Mal war Delian Alishahi viel besser auf den Gegner eingestellt und lieferte sich mit dem grossen Talent Ramon Betschart einen sehr engen Kampf. Nach einer etwas umstrittenen Wertung des Rheintalers kam Alishahi etwas aus dem Konzept und verlor den Kampf. Er holte aber wie seine Mannschaftskollegen vor ihm den immens wichtigen Mannschaftspunkt

Im letzten Kampf vor der Pause kam es dann zum geforderten Exploit auf Seite der Lions. Roger Heiniger konnte nach anfänglichem Rückstand den gebürtigen Ungaren Molnar ausheben und gar schultern. Die Willisauer waren völlig aus dem Häuschen und somit auch zurück im Meisterrennen.

Für diese Leistung wurde Heiniger hochverdient als „Ringer des Abends“ ausgezeichnet. Der Pausenstand war 10:9 für Willisau.

Trotz dieser unangenehmen Situation: Marco Riesen liess gegen Philipp Hutter nichts anbrennen und gewann mit 0:6.

Starke zweite Hälfte mit drei Siegen

Nach der Pause kam es zum Duell des Spitzensportrekruten Scherrer und Tobias Betschart. In Form eines Routiniers dominierte Scherrer den Kampf klar, holte Punkt um Punkt und brach den zu Null Sieg nach abgeklärter Leistung nach Hause.

Bis 70kg war man auf den Kampf des Ex-Internationalen Steven Graf gegen Tobias Portmann gespannt. Behielt letztes Jahr Graf noch die Oberhand, liess Portmann dem Routinier nicht den Hauch einer Chance. Der Kriessner kam mit dem harten Ringstil Portmanns überhaupt nicht klar und so holte der Willisauer einen vielumjubelten 3:0 Sieg.

Drunter und drüber ging es danach bis 80 kg Greco. In einem hochstehenden Duell der beiden Ex-Internationalen Bossert und Dietsche konnte der Willisauer gegen Ende mehr und mehr aufdrehen. Nach wichtigen Punkten von Stand und Boden holte Bossert den Sieg mit 11:9 Punkten. Die Freude bei Publikum und Ringer war erneut riesig. Nun stand es zwei Kämpfe vor Schluss 18:10 für Willisau. Man brauchte also noch einen Mannschaftspunkt für den Sieg. Diesen holteeihringer und Kämpferherz Andreas Vetsch gegen den gebürtigen Ukrainer Sergiy Sirenko souverän. Er verlor zwar äusserst knapp, jedoch nur mit 1:2. Auf der Willisauer Seite feierte man diese Niederlage natürlich wie ein Sieg und es wurde immer lauter auf Seiten der Lions.

Getragen von den Fans begann Alex Knecht gegen den Internationalen Marc Dietsch stark. Sogar zur Pause lag Knecht mit 4:9-Punkten weit über den Erwartungen. Eine Unaufmerksamkeit wurde dann aber vom Ostschweizer kaltblütig ausgenutzt und Knecht wurde geschultert. Den Willisauer-Fans war dies egal. Auch Knecht wurde lautstark gefeiert. „Hier regiert der RCW“ ruften die lautstarken Lions-Anhänger und der 19:16 Sieg wurde verdient gefeiert.

Alles offen, alles möglich

Mit dieser exzellenten Leistung kommt es also zum grossen Show-Down und zum ersten Mal seit 2011 zu einem dritten Final. Aufgrund der besseren Differenz der Kriessner wird der Kampf erneut in Widnau ausgetragen. Das Momentum liegt aber nun auf der Seite der Willisauer Löwen und mit den zahlreich mitgereisten Fans wird auch dies wieder fast wie ein Heimkampf. „Sind wir einmal in Fahrt, ist es schwer, uns zu stoppen. Dies haben wir heute gezeigt. Ich bin Stolz auf meine Mannschaft und wir wollen natürlich nächsten Samstag den Meistertitel holen“, sagte Scherrer Samuel voller Euphorie. Es ist also alles wieder offen und die Willisauer Lions freuen sich auf erneut zahlreiche und lautstarke Fans um die „Mission 14“, den 14. Meistertitel, zu schaffen. Es wäre der erste Auswärts-Meistertitel in der Geschichte der Willisauer. Dieser Sieg ist nicht nur ein Sieg der zehn Ringer, sondern ein Sieg des ganzen Vereins, inklusiv seinen grandiosen Fans.

Fancar nach Widnau

Zeit: 15:00 Willisau Jumboparkplatz, 15:30 Grosswangen Kronenplatz

Anmeldung bei Pius Roos 079 259 24 43

Bitte bis Donnerstag anmelden 

RS Kriessern – RCW Lions 16:19 (9:10)

Widnau, 1500 Zuschauer

Wild Urs                      –           Zeder Timon               3:1 (13:3)
Laritz Dominik            –           Bossert Lukas             3:1 (11:4)
Molnar Gabor            –           Heiniger Roger           0:4 (3:5 SS)
Graf Steven                –           Portmann Tobias       0:3 (0:10)
Dietsche Marc            –           Knecht Alex                4:0 (13:4 SS)
Sirenko Sergiy             –           Vetsch Andreas          2:1 (3:1)
Dietsche Damian        –           Bossert Jonas             1:2 (9:11)
Betschart Tobias        –           Scherrer Samuel        0:3 (0:12)
Betschart Ramon       –           Alishahi Delian           3:1 (9:2)
Hutter Phillip             –           Riesen Marco             0:3 (0:6)


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