1. Halbfinal
20. November 2017

Die erste Hälfte ist geschafft! Die Lions schlugen Freiamt zu Hause mit 21:14 Punkten …

Was für ein Spektakel. Vor über 1000 Zuschauern kann Willisau den ersten Halbfinalkampf gegen die RS Freiamt mit 21:14 gewinnen. Nun können die Lions nächsten Samstag ins Finale ziehen. Entschieden ist aber noch längst nichts.

Die Halle füllte und füllte sich. Bereits vor dem Kampf war der Lärmpegel sehr hoch, die Stimmung auf beiden Seiten gar finalwürdig. Als die beiden Mannschaften einmarschierten kochte die BBZ-Halle förmlich. Nach der Abwaage und der Mannschaftsaufstellung durfte man die Willisauer leicht favorisieren, haben sie doch auf der einen oder anderen Position überrascht.

Unentschieden vor der Pause

Gleich im ersten Kampf ging es richtig zur Sache. Timon Zeder, erstmals in dieser Saison auf 57kg, führte gen Nils Leutert in der Pause, musste dann jedoch dem Aargauer Talent das Kampfgeschehen überlassen. Es war ein Kampf auf Messerschneide, welcher Leutert mit 3:4 gewann.

Im zweiten Kampf bekamen die Zuschauer ein neues Gesicht auf Seiten der Lions zu sehen. Der ursprünglich aus Bulgarien stammende Alishahi Delian musste sich jedoch gegen Kämpfer Roman Zurfluh knapp mit 1:2 geschlagen geben. Im dritten Kampf aber zündeten die Willisauer wahrhaftig ein Feuerwerk. Verantwortlich dafür: Michael Portmann. Das grosse Talent liess sich gegen den zwei Jahre älteren Nino Leutert nicht aus der Ruhe bringen und siegte mit schönen Wertungen 9:4.

Stefan Reichmuth zeigte dann, dass auf ihn verlass ist. Er sammelte Punkt um Punkt und nach gut vier Minuten hatte er Eidgenosse Pascal Gurtner ausgepunktet. Im letzten Kampf vor der Pause zeigte Alex Knecht eine ganz starke erste Hälfte gegen den Internationalen Randy Vock. Im zweiten Abschnitt musste er sich jedoch den starken Angriffen Vocks geschlagen geben und wurde ausgepunktet. Somit stand es nach fünf Kämpfen 9:9 Unentschieden.

4 Siege nach der Pause

Im ersten Kampf nach der Pause zog Samuel Scherrer sämtliche Register seines grossen Greco-Repertoires. Gegen den starken, aufsässigen Marc Weber zeigte Scherrer zuerst am Boden wunderschöne Wertungen und doppelte danach von Stand nach. Kurz nach der Pause war der viel umjubelte 15:0-Sieg im Kasten.

An diese Leistung direkt anknüpfen konnte Andreas Vetsch, beim zweiten Einsatz für die RCW Lions in dieser Saison. Der grosse Kämpfer zeigte einen sehr starken Kampf gegen Jayan Göcmen und sicherte sich mit einem 14:1-Sieg 3:1 Mannschaftspunkte.

Bis 80kg Freistil kam es zu einem weiteren vielversprechenden Duell zwischen Ex-Willisauer Manuel Jakob und Andreas Reichmuth. Bis kurz vor Schluss lag Reichmuth mit 3:1 in Führung, ehe Jakob eine etwas unglückliche Aktion für sich ausnutze und somit mit 3:3 gewann.

Tobias Portmann zeigte bis 74kg Freistil danach keine Nervenschwäche und siegte gegen den sonst bis 80kg antretenden Nico Küng ebenfalls knapp aber verdient mit 3:2. Nun fehlte noch ein Duell, das «Duell der Giganten» zwischen den beiden Ex-Internationalen Jonas Bossert und Pascal Strebel. Mit einer schönen Aktion von Stand und einem Durchdreher am Boden ging Bossert 4:0 in Führung. Auch Strebel konnte in der Folge punkten. Bossert zeigte danach seine grosse Routine und brachte den Sieg mit 6:3 nach Hause. Gross war der Jubel, riesig die Freude. Die Lions gewinnen den ersten Kampf mit sieben Punkten Differenz.

Es braucht noch einmal alles

Die Lions sind trotz dieses Sieges noch längst nicht durch. Zu viel kann im Ringsport passieren. Deshalb wird es auch nächste Woche in Muri einen «Hexenkessel» voller Spannung geben. Es braucht noch einmal eine Top-Leistung voller Konzentration, um in den Final einzuziehen. Im Lions-Lager war man zwar zufrieden, jedoch weiss man, dass erst die Hälfte geschafft ist. Interessant ist auch, dass den Lions wie auch den Freiämter nächsten Samstag Ihre Aushängeschilder nicht am Start sind. Stefan Reichmuth, Andreas Vetsch sowie Randy Vock stehen an der U23-WM in Polen im Einsatz. Es wird also noch einmal ein Hitchcock-Krimi in Muri erwartet. Mit der tollen Unterstützung der Fans könne die Lions aber den Final hoffentlich nach Willisau holen.


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