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Sonntag, 8.Oktober 2017 12:58

Ende der Vorrunde in der Winforce Premium League

Die Lions beschliessen die Qualifikations-Vorrunde mit einem 35:5 Kantersieg gegen Schlusslicht Einsiedeln.

Von: Fredy Infanger

Die Lions beenden die Vorrunde Punktgleich mit Kriessern auf Platz 1. Der gestrige Abend brachte keine Spannung aber dennoch viele schöne und sehenswerte Kämpfe.

Mansur Mavlaev 57 F. Das junge Willisauer Eigengewächs zeigte in der Vorrunde einen Steigerungslauf. Musste er sich zu Beginn der Saison noch an die Liga und den Aktiv-Rhythmus gegen starke Gegner gewöhnen, konnte er gestern bereits seinen zweiten Saisonsieg landen. Mansur ist angekommen. Er muss die Lockerheit und Angriffslust unbedingt beibehalten.

Timon Zeder 61 G. Auch Timi ist nach verhaltenem Saisonstart jetzt voll im Saft. Nach Gamma letzte Woche, konnte er gestern auch Dähler, einen weiteren Klassisch-Spezialisten klar und sehenswert mit schönen Techniken besiegen. Seine Fitness ist sein grösstes Kapital und seine Diszipliniertheit dann und wann sein eigener Gegner.

Lukas Bossert 65 F. Bei Luki ist eine Verkrampfung sofort zu sehen. Je nach Gegner macht er sich zu viele Gedanken, was zu Rückstand im Kampf führt. Ebenso gestern. Hier gilt es an sich selber zu arbeiten. Positiv und locker zu bleiben. In einem tollen Team soll es einem eigentlich einfacher gelingen. Berechtigterweise noch mehr Selbstvertrauen haben nach vier Siegen.

Alex Knecht 70 G. Wenn man einen Mann bringen kann der gleich reüssiert spricht das für eine gute Breite im Kader. Lexu holt seinen ersten Sieg in der obersten Liga. Der hohe Trainingsaufwand bringt Resultate. Eine alte und logische Rechnung.

Tobias Portmann 74 F. Gestern noch mit etwas Anlaufschwierigkeiten, dann aber mit viel Power und Dynamik zum klaren Sieg. Er blieb bis jetzt siegreich ohne schon die grossen Gegner gehabt zu haben. Das wird sich in der Rückrunde ändern und Tobi wird bereit sein, den der totale Kampf ist genau sein Ding.

Roger Heiniger 74 G. Roger zeigt zunehmends eine tolle Form mit schönen und erfolgreichen Kämpfen. Er ist wieder ein Jahr älter und kann Verantwortung, als vielfach letzter Mann, übernehmen. Seine Entwicklung unter Greco-Trainer Rohrer scheint in die richtige Richtung zu gehen.

Andy Reichmuth 80 F. Andy zeigte gestern gegen den besten Einsiedler einen seiner besten Kämpfe. Konzentriert und Kompromisslos. Gedanklich an der Aktion und nicht schon zu weit, Punkt für Punkt. Super. Unbesiegt.

Nik Bossert 86 G. Einer der grossen Abwesenden in einem starken Kader bisher, durfte gestern verdientermassen ran und machte gleich einen super Job mit dem Schultersieg. Gute Form, gute Einstellung, der Teamplayer, eine sehr gute Alternative.

Marco Riesen 97 F. Marco als Coach und Co-Trainer Freistil schon zum zweiten mal im Einsatz mit bravuröser und makelloser Leistung. Schön wenn man auf solche Klasse zurückgreifen kann.

Samuel Scherrer 130 G. Wie schon gegen Schattdorf mit ungewohnten Aktionen. Die sehr hohe Trainingsbelastung der Internationalen macht sich hier bemerkbar. Der sehr hohe Sieg gestern darf nicht von den negativen Anzeichen ablenken. Hier ist eine gute Trainings-Dossierung der Heimtrainer das A und O. Ein topfitter Sämi braucht es für einen wünschenswerten Finaleinzug.

Stifi Reichmuth. Der leicht angeschlagene Stifi kann momentan noch gut ersetzt werden. Wenn es um jeden Punkt geht in den Spitzenkämpfen ist er als Punktelieferant und als Motivationsmonster gefragt und unersetzlich.

Jonas Bossert. Die hohe schulische und private Belastung (Hausbau) ist auch auf der Matte sichtbar. Dennoch bringt er mit seiner Klasse natürlich sehr viel zusätzliche Stabilität in das Lions Gesamtgefüge. Technisch immer noch der mit Abstand beste Schweizer Grecoringer.

Michi Portmann. Michi hat das Vertrauen der Trainer, das hat man an den Einsätzen in der Vorrunde gesehen, obwohl noch klar unterlegen. Er wird in der Rückrunde in seinem 65er Gewicht versuchen den ersten Sieg zu landen.

Roger Junker. Zwei Einsätze gegen starke Gegner zeigen wie hart es ist in der obersten Liga. Roger wird sich in der Rückrunde auf 70F etablieren.

Mirco Studer. Auch er ist auf dem Sprung und auch er muss dranbleiben und noch eine Schippe drauf legen.

Die Rückrunde beginnt nächsten Samstag mit dem schweren Gang ins Freiamt. In den nächsten drei Wochen können schon ganz entscheidende Weichen in der Saison 2017 gestellt werden. Hopp Lions, weiter so.

 

 


 
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